Nadia Curto - Langhe Freisa 2022
Freisa, geprägt von Spannung, Blütigkeit und feinkörniger Struktur.
- Strukturiert
- Blumig
- Straff
- Würzig-herb
- Typ
- Red
- Herkunft
- Piemonte, Italy
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Wie er schmeckt
Im Glas
Ein lebendiger, traditionell gerahmter Freisa mit aromatischem Zug und struktureller Tiefe.
Profil
Nase
Sauerkirsche, Himbeere und getrocknete Rosenblätter, unterlegt von süßer Würze, erdigen Tönen und einer leichten balsamischen Nuance.
Gaumen
Mittelkräftig mit vibrierender Säure und festen, fein texturierten Tanninen. Die rote Beerenfrucht ist präzise und leicht herb, getragen von einer feinen Kräuterkante und zurückhaltender Würze.
Abgang
Lang und sanft streng, mit blumiger Länge und einer leichten Bittermandelnote.
“Rustikal und nervös auf traditionelle Art: Griff, Frische, Würze, mit der Eleganz alter Reben.”
Servieren
So zeigt er sich von seiner besten Seite
Wozu er passt
Das ist ein Roter für jeden Tag
Genug Grip für Fleisch, genug Frische für Gemüse. Geteilte Teller und alles vom Grill.
Im Einklang
Aromen, die den Wein spiegeln.
- Gegrilltes Fleisch und Gemüse
- Pasta mit Tomate
- Pilze
- Schweinebraten
Kontrast
Gegensätze, die sich gegenseitig besser machen.
- Fette Würste
- Lamm (Koteletts, Braten)
- Wurst und Schinken
Vorsicht bei
Kombinationen, die den Wein flach machen.
- Roher oder zarter Fisch
- Sehr scharfes Chili
- Artischocken und Spargel
Terroir & Weinbereitung
Vom Weinberg in die Flasche
Freisa aus einem kleinen alten Weinberg hoch oben am Arborina-Hügel: eine seltene Parzelle in einer Gegend, in der Freisa meist durch Nebbiolo ersetzt wurde.
- Reben
- 100 % Freisa, 55 bis 60 Jahre alt.
- Böden
- Kalkhaltiger Ton mit sandigen Elementen, der Struktur und Duft verstärkt.
- Anbau
- Nachhaltige Weinbergspraxis mit Handlese und sorgfältiger Selektion.
- Keller
- Entrappt, spontan im Stahl vergoren mit etwa einer Woche auf der Maische, danach rund ein Jahr in gebrauchten Barriques.
- Zusätze
- Wenig Schwefel.
Woher er kommt · Piemonte, Italy
LA MORRA
La Morra liegt am westlichen Rand der Barolo-Zone und ist eine ihrer höchstgelegenen und panoramareichsten Gemeinden. Im Vergleich zu Dörfern wie Serralunga d’Alba oder Monforte weisen die Böden von La Morra einen höheren Anteil an Tortonium-Kalkmergel auf – leichtere, fruchtbarere Formationen, reich an Kalkstein und Ton.
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Wer ihn macht · La Morra, Langhe, Piemont, Italien
Nadia Curto
Langhe wines shaped by La Morra’s limestone finesse and classical restraint.
Nadia Curto repräsentiert eine neue Generation, die fest in der Langhe-Tradition verwurzelt ist. In La Morra ansässig, basiert ihre Arbeit auf Familienweinbergen, wird aber von einer klaren, durchdachten persönlichen Richtung geprägt. Anstatt durch Technik zu modernisieren oder stilistischen Trends nachzujagen, hat sie sich für Verfeinerung durch Präzision entschieden – sie versteht ihre Standorte Parzelle für Parzelle und passt ihre Kellerpraktiken entsprechend an.
"In La Morra, elegance is not a choice — it is what the soil gives you if you listen carefully."
- Stil
- Traditionell ausgebaute Langhe-Weine mit Klarheit und struktureller Präzision
- Weinberg
- Hanglagen in La Morra auf kalkhaltigen Tonböden
- Anbau
- Nachhaltiger, handwerklicher Weinbau mit sorgfältigem Parzellenmanagement
- Weinbereitung
- Klassische Mazerationen, maßvolle Extraktion, Reifung in großen neutralen Eichenfässern
- Signatur
- Duftender Nebbiolo und strukturierte Rotweine, geprägt von der kalkhaltigen Finesse von La Morra
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Kein Algorithmus: drei Flaschen, die wir als Nächstes öffnen würden, und was sie verbindet.
Gut zu wissen
Häufige Fragen
Ist das ein Naturwein?
Alle unsere Weine kommen von kleinen Weingütern, die biologisch oder biodynamisch arbeiten und im Keller so wenig wie möglich eingreifen: spontane Gärung, wenig oder kein zugesetzter Schwefel. Jedes Weingut hat seinen eigenen Ansatz; die Details stehen oben unter „Vom Weinberg in die Flasche“.
Warum ist er etwas trüb oder hat Depot?
Viele unserer Weine werden unfiltriert abgefüllt. Eine leichte Trübung oder etwas Depot ist natürlich und unbedenklich: Stellen Sie die Flasche ein paar Stunden aufrecht und schenken Sie vorsichtig ein.
Wie lange hält er nach dem Öffnen?
Das hängt vom Wein ab (siehe „Nach dem Öffnen“ oben). Als Faustregel: Korken wieder drauf und ab in den Kühlschrank, auch beim Rotwein.
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